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  25.08.2007  
  Energie für Generationen - Heizen und Kühlen mit einer Wärmepumpe
  Die Wärmepumpe stellt – neben der Nutzung von Biomasse – eine der wichtigsten ausgereiften Techniken für Heizzwecke dar, die einen wesentlichen Beitrag zur Senkung der CO2-Emissionen und damit zur Entlastung der Umwelt leistet. Anstelle zugekaufter Fremdenergie nutzt die Wärmepumpe kostenlose Umweltenergie z.B. aus der Sonne; als Antriebsenergie dient elektrischer Strom – ebenfalls ein weitestgehend heimischer Energieträger.
  Eine Wärmepumpe, was ist das eigentlich?
Das Wärmepumpensystem funktioniert ähnlich wie ein Kühlschrank. In einem geschlossenen Kreislauf zirkuliert ein Arbeitsmittel, das der Wärmequelle Wärme entzieht. Dabei verdampft das Arbeitsmittel und durch einen Kompressor wird der Druck erhöht. Dadurch erhöht sich auch die Temperatur – diese Wärme kann dann in einem Heizsystem für die Gebäudeheizung oder Warmwasseraufbereitung genutzt werden. Dadurch wird das Arbeitsmittel wieder flüssig, in einem Expansionsventil entspannt und der Kreislauf kann wieder beginnen. Elektrische Energie wird nur für den Betrieb des Kompressors benötigt.

Die Faustformel lautet:
75% Sonnenwärme + 25% elektrische Antriebsenergie = 100% Heizwärme.
Durch den Einsatz einer Wärmepumpe wird Primärenergie (z.B. Öl, Kohle) durch Sonnenenergie ersetzt und Schadstoff-Emissionen (CO2 und andere Treibhausgase) vermieden und somit ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Ein Liter Heizöl emittiert ca. 2,8 kg klimaschädigendes CO2.

Mit einer Wärmepumpe können zum Beispiel mit 2.000 (kWh) elektrischer Energie aus heimischer Wasserkraft, etwa 8.000 kWh Heizwärme erzeugt werden. Das entspricht grob einem Heizölbedarf von etwa 950 Liter bei einem Heizungswirkungs-grad von 0,85 für ein gut isoliertes 150 m2 Einfamilienhaus mit einem Heizwärme-bedarf von 55 kWh/m2/Jahr. In diesem Fall würde der Heizölverbrauch einer Umweltbelastung von ungefähr 2.660 kg CO2-Ausstoß entsprechen.

Neue Wärmepumpenförderung der Stadtwerke Wörgl
Die Stadtwerke Wörgl GmbH hat Anfang 2007 ihre Förderung für die umweltschonende Wärmepumpen-Technik verdoppelt. Der Zuschuss zielt auf kleinere und mittlere Wärmepumpen mit einer Anschlussleistung bis zu 10 kW ab. Die Förderung ist nach Effizienzkriterien gestaffelt und beträgt:

100 Euro pro kW Grundförderung (bis max. 10 kW)
50 Euro pro kW Qualitätsbonus (zB Einbau durch zertifizierten Installateur)
150 Euro pro kW Effizienzbonus für Anlagen mit besonders hoher Effizienz


Beratung und Kontakt
„Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen sowie eine spürbare Kosteneinsparung sind die wesentlichen Vorteile einer Wärmepumpen-Anlage“, so DI Othmar Frühauf, Bereichsleiter Neue Geschäfte der Stadtwerke Wörgl GmbH. Interessenten für Wärmepumpenanlagen sowie die Wärmepumpenförderung der Stadtwerke Wörgl können, sofern sie am Stromverteilernetz der Stadtwerke Wörgl angeschlossen sind, die kostenlose Beratung der Stadtwerke Wörgl nutzen. Kontaktaufnahme unter Tel. 05332 / 72566-0 oder per Mail unter kunde@stadtwerke.woergl.at möglich.
   
 
 
 
 
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