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  05.02.2013  
  Stadtwerke Wörgl starten Smart-Meter-Pilotprojekt
  In Österreich müssen nun sukzessive die Ferraris-Stromzähler gegen digitale Smart Meter ausgetauscht werden. Diese Maßnahme bildet eine wesentliche Voraussetzung für den Ausbau der Stromnetze zu Smart Grids. Doch noch sind einige technische und vor allem rechtliche Fragen ungeklärt.
  Entwicklung hin zu Smart Metering
Bereits seit vielen Jahrzehnten im Einsatz und heute am weitesten verbreitet sind die sogenannten Ferraris-Zähler nach dem Induktionsprinzip. Die neue Generation der Stromzähler stellt hingegen der Smart Meter – manchmal auch intelligenter Zähler genannt – dar. Seine Entwicklung wurde durch die ständigen Verbesserungen in den Bereichen der Kommunikations- und Computertechnologie möglich. Im Gegensatz zum rein analogen Ferrariszähler besitzt der Smart Meter jedoch keinerlei mechanische Teile mehr und basiert vollständig auf Halbleitertechnologien.

Die Einführung von Smart Meter in Österreich
Die neue Stromrichtlinie im 3. EU-Binnenmarktpaket fordert die Einführung von „intelligenten Messsystemen“. Die Rahmenbedingungen über eine österreichweite Einführung von Smart Metering sind in der ElWOG-Novelle enthalten. Seit April 2012 ist es fix und amtlich: Die „Intelligente Messgeräte-Einführungsverordnung“ (IME-VO) ist in Kraft getreten und regelt den Zeitplan für die Umstellung in Österreich. Demnach müssen alle Netzbetreiber bis Ende 2015 10% ihrer Kundenanlagen gegen die neuen digitalen Smart Meter ausgetauscht haben. 2017 müssen mindestens 70%, Ende 2019 mindestens 95% aller Strommessgeräte den technologischen Generationswechsel vollzogen haben. Von dieser Regelung ausgenommen sind jene Kundenanlagen, die bereits heute über einen Lastprofilzähler verfügen.

Pilotprojekt der Stadtwerke Wörgl
Für das Pilotprojekt haben die Verantwortlichen der Stadtwerke Wörgl bewusst ein sehr weitläufiges Versorgungsnetz gewählt, um hier die Leistungsfähigkeit von Powerline Communication (Datenübertragung über das Stromnetz) auf ihre Leistungsfähigkeit hin zu testen. Das Gebiet umfasst den Bereich Edtbergl bis Möslalm. Das Projekt umfasst 26 Stk. digitale Zähler des Herstellers Echelon sowie einen Datenkonzentrator, der bei der Maststation Edtbergl montiert wurde. Seit der Montage im November 2012 wurde das System laufend getestet und optimiert. Die Datenverfügbarkeit liegt bei 100%. Die Verbrauchswerte werden täglich in das Verrechnungssystem der Stadtwerke Wörgl übertragen.

Systemvorteile und offene Fragen
Smart Meter sind vollwertige Komponenten eines Kommunikationssystems und müssen nicht manuell ausgelesen werden. Sie senden ihre Daten automatisiert an den Netzbetreiber sowie die Verbrauchsinformationen an die Stromkunden. Auch für die Verbraucher bietet die präzise Datenerfassung Vorteile, den dadurch kann der Verbrauch tagesaktuell kontrolliert werden. Darüber hinaus soll durch besseres Bewußtsein das Energiesparpotenzial im Haushalte nutzbar gemacht werden. Bis heute liegen in Österreich jedoch noch keine verbindlichen Standards vor, die regeln, wie die Kommunikation der Smart Meter technisch umzusetzen ist, welche Schnittstellen und Protokolle zum Einsatz kommen sollen, wie Datenschutz und –sicherheit sowie Systemsicherheit gewährleistet werden sollen. Solange diese Fragen nicht ausreichend beantwortet werden können, macht es wenig Sinn, die flächendeckende Installation von Smart Meter voranzutreiben. Für die Ausbauziele bis zum Jahre 2019 werden jedoch alleine im Netzbereich der Stadtwerke Wörgl ca. 2,4 Mio Euro zu investieren sein.
   
 
 
 
 
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