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  21.06.2011  
  Erneuerbare Energie geht uns alle an!
  Politisches Desaster in den erdölproduzierenden Ländern und die Atomkatastrophe in Japan hat die Debatte über die Energieversorgung der Zukunft längst zu einem Top-Thema gemacht. Große Länder in Europa haben zwischenzeitlich den Hebel der Atomkraft umgelegt und wollen auf schnellstem Wege die erneuerbare Erzeugung verstärkt ausbauen.
  Teil des europäischen Stromnetzes
Tirol, und somit auch Wörgl, ist mit dem europäischen Stromnetz eng verflochten. Während im Norden Europas mehr Strom erzeugt als verbraucht wird, fehlen in Südeuropa wichtige Erzeugungskapazitäten. Dadurch ist ein intensiver Transfer von Nord nach Süd erforderlich. Tirol ist keine Strominsel, sondern in die globale Entwicklung eingebunden. Das europäische Stromnetz wird gerne mit dem Bild eines großen Sees erklärt, der sich aus vielen Quellen speist. Je mehr klares Wasser hineinfließt, desto sauberer wird er. Beim Stromnetz ist das ähnlich. Je mehr Strom aus Wasserkraft, Sonne, Wind oder Biomasse eingespeist wird, umso sauberer wird das gesamte Aufkommen.

Die politische Situation ist nicht abschätzbar, jedoch ist auch in der EU-Politik eine Neuorientierung erkennbar. Klar ist jedoch, dass die Industriestaaten Jahrzehnte brauchen, um aus der atomaren Erzeugung auszusteigen. Dazu braucht es auch eine Politik der Grundsatzentscheidungen, dies vor allem auch in den Gemeinden. „Ein schneller Energiewechsel bedarf zahlreicher autonomer Akteure , die mit ihren Initiativen nicht lange warten wollen und auch nicht warten müssen, bis andere was tun“, erläutert Reinhard Jennewein, Geschäftsführer der Stadtwerke Wörgl, die derzeitige Lage.

Wörgler Stadtwerke liefern „atomstromfreie“ Energie
Bei der Gemeinderatsitzung im März 2011 stellte die Wörgler sozialdemokratische Fraktion den Antrag, die Stadtwerke Wörgl zu ermächtigen, auf den Ankauf von Atomstrom zu verzichten. Österreich hat zwar keine Atomkraftwerke, mit dem Strom aus den Nachbarländern kommt aber Atomstrom ins Land. „Mascherl“ hat der Strom bekanntlich ja keines, physikalisch lässt sich Atomstrom nur verhindern, wenn Atomkraftwerke vom Netz genommen worden. Der Kauf von Zertifikaten ermöglicht es jedoch, die Stromherkunft nachzuweisen. Das Zertifikatsystem gilt als Ausdruck politischer Willensbildung zur Förderung erneuerbarer Energie. Der Strommix der Stadtwerke Wörgl wurde zertifiziert und somit die Umweltbelastung aus atomarer Erzeugung völlig reduziert.

Erneuerbare, Energiesparen und Energieeffizienz im Fokus
Der Ausbau der erneuerbaren Energieerzeugung, aber auch Energiesparen und Energieeffizienz, wie zB die Gebäudesanierung, werden von den meisten Menschen als wichtiger Faktor zur Energiewende gesehen. „Leider ist oftmals festzustellen, dass gegenüber erneuerbaren Projekten eine kritische Haltung eingenommen wird, ja sogar eine gänzliche Ablehnung ist wahrzunehmen, je näher die Realisierung eines Projektes in die eigene Region rückt“, kritisiert Mag. (FH) Reinhard Jennewein. Der Umstieg auf Erneuerbare Energie ist jedoch die einzige Alternative zu fossiler und atomarer Energie. Neben sauberer Umwelt besteht dabei auch die Chance regionaler Wertschöpfung.
   
 
 
 
 
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