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  14.09.2010  
  Ein zufriedenes Geschäftsjahr für die Stadtwerke Wörgl
  Interview mit DI Müller, Geschäftsführer der Stadtwerke Wörgl GmbH: Sehr geehrter Herr DI Müller, am 1.4.2010 hat für die Stadtwerke Wörgl GmbH ein neues Geschäftsjahr begonnen. Wie ist das letzte Geschäftsjahr gelaufen?
  Helmuth Müller (HM): Das Geschäftsjahr 2009/10 war wieder ein Jahr, mit dem wir zufrieden sein können. Unser Umsatz ist um gut 4% auf knapp 14 Mio. € gestiegen. Mein Dank gilt vor allem allen unseren Kunden und unseren Mitarbeitern, die unsere Ergebnisse erst möglich machen. Im Strombereich konnten wir knapp 73 Mio. Kilowattstunden an unsere Netzkunden liefern, das heißt dass der Absatz trotz der gesamtwirtschaftlichen Situation unverändert geblieben ist. Besonders erfreulich ist, dass unsere Wasserkraftwerke aufgrund guter Wasserführung um 6% mehr elektrische Energie erzeugt haben als im Jahr davor. Da wir aber immer noch einen großen Anteil des Stroms zukaufen müssen, machen uns die stark schwankenden und steigenden Strompreise an den Börsen das Leben nicht ganz einfach. Unser Hauptziel ist und bleibt ein günstiger Strompreis für die Wörglerinnen und Wörgler.

Was waren die Hauptprojekte im letzten Jahr?

HM: Generell hatten wir wieder ein sehr investitionsintensives Jahr mit Gesamtinvestitionen von über 2 Mio. €. Seit 2008 wird in Kirchbichl die Verbandskläranlage um 17 Mio. € erweitert und wird Ende 2010 in Betrieb gehen. Wir als größtes Verbandsmitglied mussten über 5 Mio. € einbringen, davon alleine im abgelaufenen Geschäftsjahr fast 1,5 Mio. €. Darüber hinaus haben wir für das Umspannwerk Angatherweg – die zentrale Einrichtung für die Wörgler Stromversorgung – altersbedingt ein umfassendes Sanierungskonzept erarbeitet, das nun bis zum Jahr 2013 stufenweise umgesetzt wird. Durch den Austausch der Trinkwasserleitung zwischen dem Hochbehälter 250 und den Hochbehältern 1.500 war die Errichtung eines zweiten Trinkwasserkraftwerkes möglich, das vor kurzem in Betrieb gegangen ist und für ca. 20 Haushalte sauberen, umweltfreundlichen und CO2-freien Wasserkraftstrom liefert.

Und in Sachen Photovoltaik?

HM: Hier sind wir ganz besonders aktiv, einerseits haben wir eine schöne Anzahl an Anlagen für private Kunden installiert. Derzeit bauen wir gerade sehr große Eigenanlagen beispielweise am Dach der Volksschule, aber auch eine Großanlage im Auftrag der Fa. Farthofer. Wir wollen in diesem Bereich unsere Kompetenz doppelt nutzen – zum Ausbau dieses neuen Geschäftsfeldes und um einen Beitrag für Umwelt- und Klimaschutz zu leisten. Immerhin werden wir mit den bis Ende 2010 installierten Sonnenkraftwerken pro Jahr 250 Tonnen CO2 einsparen.

Was haben Sie darüber hinaus noch vor?

HM: Ganz wichtig ist uns der weitere Ausbau der umweltfreundlichen Wärmeversorgung in Wörgl. Hier setzen wir vorwiegend auf Wärmepumpenlösungen und Biomasse. Aber auch Kraft-Wärmekopplungsanlagen könnten in der Zukunft interessant werden. Ganz intensiv prüfen wir verschiedenste Möglichkeiten für Wasserkraftwerksprojekte, doch hier ist das Umfeld in Tirol zur Zeit leider äußerst schwierig. Aber ich hoffe doch, dass wir die ein oder andere Kraftwerksidee verwirklichen können.

Und wie läuft es in Ihren Tochtergesellschaften?

HM: In der Kraftwerk Kelchsau-Ehreit GmbH war das Geschäftsjahr 2009 mit über 11 Mio. erzeugten Kilowattstunden elektrischer Energie das bisher beste Jahr. Auch 2010 sieht bisher ganz hervorragend aus.

Die Wörgler Wasserwelt GmbH&CoKG konnte im März 2010 die Doppelloopingrutsche in Betrieb nehmen und verzeichnet seither sehr erfreuliche Zuwächse bei Besucherzahlen und Umsätzen. Wir sind sehr zuversichtlich, dass es so gelingt, weiterhin – wie es sonst in fast keinem öffentlichen Bad der Fall ist ist – den Betrieb ohne finanzielle Zuschüsse zu führen. An dieser Stelle ein großer Dank an Geschäftsführung und Mitarbeiter der Wörgler Wasserwelt.

Vielen Dank für das aufschlussreiche Gespräch!
   
 
 
 
 
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