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  20.07.2010  
  Mess- und Zählerwesen mit intelligenten Technologien
  Das Umwelt- und Kostenbewusstsein vieler Verbraucher hat in den vergangenen Jahren massiv zugenommen. Die Klimaschutzdebatte selbst, aber auch die Energiekosten generell sind Anreiz, den eigenen Energieverbrauch möglichst gering zu halten. Durch die Einführung intelligenter Zählertechnologien, sogenannter Smart Meter, sollen sich zukünftig Verbrauchswerte einfach ablesen und zeitnah optimieren lassen.
  Zählermanagement der Stadtwerke Wörgl
Die Erfassung und Abrechnung des Energieverbrauchs erfolgt mit unterschiedlichen Arten von Messgeräten. Die eingesetzten Zähler unterscheiden sich nach Typ und Bauform, kommen in verschiedenen Anlagen zum Einsatz, müssen überprüft und beglaubigt werden und unterliegen definierten Ein- und Ausbauvorschriften. In vorgeschriebenen Intervallen müssen Zähler ausgebaut und durch neue ersetzt werden. Mit Ausnahme von sogenannten Lastprofilzählern muss die Zählerablesung jährlich erfolgen. Die Regulierungsbehörde setzt mittels Verordnung die maximal zulässigen Höchstwerte für Messentgelte fest, die der Netzbetreiber für diese Dienstleistungen verrechnen darf. Mit dem Messentgelt werden jene Kosten abgegolten, die mit der Errichtung und dem Betrieb von Zähleinrichtungen, der Eichung und Datenauslesung verbunden sind.

Smart Metering – die Revolution im Zählerwesen?
Die Erfassung des Energieverbrauches in privaten Haushalten steht derzeit vor allem im Fokus des Interesses von Politik und Wirtschaft. Schlagworte wie „intelligente Messtechnik“ und „Smart Metering“ wurden geprägt, ohne dass es bisher genaue Definitionen dafür gab. Das Dritte Binnenmarktpaket für den Elektrizitätsbinnenmarkt fordert die Einführung von intelligenten Messsystemen. Vor der nationalen Umsetzung dieser EU-Richtlinie sind nach Ansicht der österreichischen E-Wirtschaft wesentliche Rahmenbedingungen zu klären. Zudem fehlen für eine Implementierung noch einheitliche EU-Standards. Bis zum Jahre 2020 sollen 80% der Verbraucher mit Smart Meter ausgestattet sein.

Was ist ein intelligenter Stromzähler?
„Die bisher verwendeten Stromzähler im schwarzen Gehäuse sind sogenannte Ferrariszähler, benannt nach Galileo Ferraris. Diese messen den Verbrauch nach dem Induktionsprinzip und zeigen ihn über ein mechanisches Zählwerk an“, informiert Andreas Fontana, Leiter des Zählerwesens bei den Stadtwerken Wörgl.
Ein intelligenter Stromzähler (Smart Meter) stellt eine neue Generation von Zählern dar, indem moderne Zählertechnologie mit Informations- und Kommunikationstechnologie verknüpft wird. „Ein solcher Smart Meter misst die Energie mittels elektronischer Schaltung und überträgt sie an eine digitale Anzeige“, führt Andreas Fontana weiter aus. Zusätzlich kann – je nach Bauart und Ausführung – der zeitliche Verlauf des Verbrauchs abgespeichert werden. Dabei werden unterschiedliche Tarifzeiten unterstützt, über die Kommunikationsverbindung kann der Zäher zB aus der Ferne abgelesen, ausgeschalten und konfiguriert werden. Ziel ist es letztendlich, den Energieverbrauch zu steuern, zu Energieeinsparungen anzuregen. Dadurch wird das Messwesen bei zukünftigen Technologien im Mittelpunkt stehen, das Messwesen selbst wird dadurch sicherlich komplexer und anspruchsvoller. Die Vorteile des Systems sollen den Verbrauchern zu Gute kommen und zu Energieeinsparungen führen.
   
 
 
 
 
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