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  10.07.2009  
  Über 100 Jahre Stromerzeugung aus Wasserkraft für Wörgl
  Im Jahre 1898 erhielt Josef Steinbacher aus Wörgl die Genehmigung zur Errichtung einer Wasserkraftanlage am Wörgler Bach – dem heutigen Kraftwerk Müllnertal.
  Die Marktgemeinde Wörgl beteiligte sich im Jahr 1922 an dem inzwischen in eine Elektrizitätsgenossenschaft umgewandelten Betrieb und wurde 1931 Alleininhaberin des E-Werkes. Aufgrund der Veränderung der Eigentumsverhältnisse wurde der Firmenname auf Elektrizitätswerk der Marktgemeinde Wörgl, und in Folge der Stadterhebung im Jahre 1951 auf Stadtwerke Wörgl geändert.

1966/67 wurde das Laufkraftwerk Kelchsau Zwiesel errichtet. 1990 wurde eine neue Trinkwasserleitung von der Quelle Oberau zum Hochbehälter 1300 verlegt. Dadurch ergab sich die Möglichkeit der energiewirtschaftlichen Nutzung des Trinkwassers durch den Bau des Trinkwasserkraftwerkes Hennersberg. Im September 2006 wurde das Laufkraftwerk Kelchsau Ehreit, an dem die Stadtwerke Wörgl GmbH und die Kommunalbetriebe Hopfgarten GmbH zu je 50% beteiligt sind, feierlich eröffnet.

Strom für ca. 6.500 Haushalte aus den Wörgler Kraftwerken
Die beiden Oberlieger-Kraftwerke in der Kelchsau, die im Kraftwerk Zwiesel vereint sind, haben in Summe ein Einzugsgebiet von 72 km². Bei einer Bruttofallhöhe von 97,5 m liegt für das Kraftwerk Ehreit eine Ausbauwassermenge von 2,2m³/sec. vor. Mittels vertikaler Peltonturbine weist das Kraftwerk eine Engpassleistung von ca. 1.680 kW auf. Mit diesem Maschinensetz werden jährlich rund 10 Mio kWh Ökostrom erzeugt. Insgesamt erzeugen die Kleinwasserkraftwerke der Stadtwerke Wörgl den Energiebedarf von ca. 6.500 Haushalten.


Umweltfreundliche Stromerzeugung sichern
Pro Jahr werden ca. 25 Mio kWh Ökostrom erzeugt, das sind ca. 1/3 des heimischen Stromverbrauches. Der Ausbau der Wasserkraft ist aufgrund der gesetzlichen Rahmenbedingungen schwierig. Während die Europäische Union mit einer Richtlinie auf erneuerbare Energieträger setzt, kämpft sie gleichzeitig mit der Wasserrahmenrichtlinie dagegen. Dem steigenden Stromverbrauch kann nur mit Effizienzmaßnahmen beim Stromverbrauch und Erweiterungen der Produktionskapazitäten entgegengewirkt werden. Der Handlungsbedarf ist groß, zumal ein Kraftwerk je nach Typ und Größe ca. 5 bis 10 Jahre benötigt, bis eine Anlage ans Stromnetz angeschlossen werden kann.
   
 
 
 
 
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