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  15.06.2009  
  Zukunftstechnologie Photovoltaik - Österreich hinkt hinterher
  Photovoltaik funktioniert so lange die Sonne scheint. Zweckmäßig ist eine PV-Anlage dann, wenn mehr als ein Drittel Sonnentage pro Jahr gezählt werden. Die Photovoltaik ist daher nicht unter rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu sehen.
  Unter Photovoltaik versteht man die direkte Umwandlung von einfallen­dem Licht oder Sonnenenergie in elektrische Energie. Der Name setzt sich aus den Bestandteilen „Phos“ – das griechische Wort für Licht - und „Volta“ – nach Alessandro Volta, einem Pionier der Elektrizität – zusammen. Die Energieumwand­lung funktioniert ohne Entstehung von Nebenprodukten wie Kohlendioxid und findet mit Hilfe von Solarzellen, die zu so genannten „Solarmodulen“ verbunden wer­den, in Photovoltaikanlagen statt. Die dadurch erzeugte Elektrizität kann entweder vor Ort genutzt, in Akkumulatoren gespeichert oder in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden.

Photovoltaikanlagen finden Verwendung auf Dachflächen und Fassaden, bei Parkschein- automaten, an Schallschutzwänden, auf Freiflächen oder als Inselanlagen (alleinige Energieversorgung mittels Photovoltaik) für netzfremde Wochenend­­häuser, Almhütten etc.

Der Photovoltaik-Weltmarkt entwickelt sich rasant. Alleine im Jahr 2008 wurden weltweit PV-Anlagen mit einer Leistung von insgesamt mehr als 5 Mio kWp installiert. Diese produzieren doppelt soviel Strom wie alle Donaukraftwerke Österreichs gemeinsam. Österreich hinkt in dieser Entwicklung stark hinter dem europäischen Durchschnitt her. Der Grund dafür ist in der Förderpolitik und den nationalen Rahmenbedingungen zu suchen.

Die Anschaffungskosten neuer Anlagen sollen durch technische Weiterentwicklungen im Bereich der Solarzellen selbst und durch Optimierung der Produktion gesenkt werden.

Der österreichische Klima- und Energiefonds plant eine weitere Photovoltaikförderung. Das Fördervolumen soll massiv erhöht, die Förderungen insbesondere für Privatanlagen bis 5 kWp Leistung als Investitionszuschüsse vorgesehen werden. Um überhaupt in den Genuss einer derartigen Förderung kommen zu können, sind bereits vor Fördereinreichung Baugehnemigungen, Zählpunktzuweisungen und Anerkennungen als Ökostromanlage zu erlangen.
   
 
 
 
 
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